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Hospiz macht Schule

Was ist "Hospiz macht Schule" genau?

Das Projekt Hospiz macht Schule befasst sich mit den Themen Leben, Tod und Trauer und wird für Grundschüler der 3-4 Klasse im Rahmen einer Projektwoche angeboten.
Unterrichtet werden die Kinder dabei von geschulten, ehrenamtlichen Mitarbeitern. Den Kinder soll vermittelt werden, dass Leben und Sterben zusammen gehören. Der Freundeskreis Hospiz bietet diese Aktion bereits zum zweiten Mal für die Tellingstedter Grundschule an.
Für einen detaillierteren Einblick besuchen sie die offizielle Seite. Hier klicken.

1.Tag: Werden und Vergehen - Wandlungserfahrungen

Der Klassenraum wird für die Kinder vorbereitet. Jeder Tag startet mit einem Stuhlkreis und einem gemeinsamen Lied "Der Himmel geht über allen auf". Nach der Geschichte "Zairas Himmelreise" sollten die Schüler positive, aber auch negative Erfahrungen auf schwarze und weiße Wolken schreiben, die anschließend in der Klasse aufgehängt werden. Dabei stehen die Regenwolken nicht unbedingt nur für die schlechten Erfahrungen.
Passend zum Thema des ersten Tages waren die Kinder gefordert, jeweils ein altes und ein aktuelles Bild von sich mitzubringen. Die Bilder ihrer Klassenkameraden konnten anschließend auf Plakatform betrachtet werden.

2. Tag: Krankheit und Leid

Am 2. Tag durften die Kinder ihnen bekannte Krankheiten in Kleingruppen pantomimisch darstellen.
Im Anschluss setzten sich die Kinder wieder in ihre Gruppen zusammen, um gemeinsam Fragen zu erarbeiten, die sie dann schließlich unserer ehrenamtlichen Krankenschwester Heike stellen konnten.

3. Tag: Sterben und Tod

In der Mitte der Woche stand das sensible Thema Sterben und Tod auf dem Programm. Dazu wurde der Film "Wie ist das mit dem Tod?" aus der Reihe Willi wills Wissen gezeigt.
Danach zogen sich die Grundschüler in ihre Kleingruppen zurück und malten das Erste, was ihnen zu dem Film einfiel. Zum Abschluss wurde zusammen der Lastentanz getanzt, bei dem die Kinder symblosisch ihre ganze Last weg warfen.

4. Tag: Vom Traurig-Sein

Am vierten Tag konnten die Kinder ihre eigenen Blumentöpfe bemalen und anschließend mit einer Bohnenpflanze bestücken. Ihre Pflanze durften sie am Ende des Projekts mit nach Hause nehmen. Zwischendurch wurde mit Fingerfarben gemalt.

5. Tag: Trost und Trösten

Der letzte Tag der Woche stand unter dem Motto "Trost und Trösten". Passend dazu schrieb jedes Kind eigenständig einen "Trostbrief" an einen Klassenkameraden, der von der Klassenlehrerin verteilt wird, sollte der Empfänger mal Trost brauchen. Im Vorfeld wurde im Stuhlkreis besprochen, wie die Kinder am liebsten getröstet werden. Zum Abschluss wurde den teilnehmenden Schülern die Möglichkeit gegeben, ihre positiven oder aber auch negativen Gedanken zu dem Projekt "Hospiz macht Schule" auf den "Blättern" dieser Sonnenblume festzuhalten.
Anschließend folgte ein gemeinsames Foto und ein kleines Buffet mit den Eltern.