banner


Jahresrückblick 2015

Hier finden sie Berichte und Beiträge über den Freundeskreis Hospiz aus dem Jahre 2015.


Dezember 2015


Ein Bericht aus der DLZ vom 11.12.15 (Laubeck/ Bufe). Großartig!


Im Rahmen der R.SH Spendenaktion für trauernde Kinder in Schleswig-Holstein wurden Mitarbeiterinnen und Eltern von RSH in unseren Räumen besucht und interviewt. Danke vor allem an die Kinder und Eltern, die sich bereit erklärt haben, öffentlich über ihre Trauer zu sprechen.



das ist ein bild

November 2015


Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (Download)


Freundeskreis Hospiz zu Besuch beim Seniorenbeirat


Margit Frauen (links) und Annelie Koch beim emotionalen Vortrag

Büsum - Beim monatlich einmal stattfinden Klönschnack des Seniorenbeirats berichtete der Freundeskreis Hospiz Dithmarschen vor vielen interessierten Zuhörern von seiner segensreichen ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Engländerin Cicely Saunders begründete 1967 mit dem ersten Hospiz in London die moderne Hospizbewegung unter dem Motto: "Wir können dem Leben nicht mehr Stunden geben, aber den Stunden mehr Leben."
Die Hospizidee wurde im Jahre 1992 mit der Gründung vom Freundeskreis Hospiz in Meldorf mit Leben versehen. Annelie Koch und Margit Frauen vertraten die heute mit neun Personen in Büsum ehrenamtlich tätige Gruppe, die einmal monatlich zusammen kommt. Das Angebot umfasst den ambulanten Hospizdienst, den ambulanten Kinderhospizdienst und den Dienst für trauernde Menschen mit Angeboten wie "Wege durch die Trauer", "Verwaiste Eltern" und "Kindertrauergruppe".
Auf die sehr enge Zusammenarbeit mit dem Palliativnetz Dithmarschen, den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie Ärzten wurde von Margit Frauen, selbst seit über15 Jahren dabei, besonders hingewiesen. Annelie Koch berichtete von den über mehrere Monate lange dauernden intensiven Hospiz-Ausbildungskursen. Die Trauerbegleitung und Versorgung zu Hause ist das primäre Bestreben der konfessionsfrei rund um die Uhr tätigen Gruppe. Einfühlungsvermögen, Zeit und Geduld ist angesagt, ebenso Vertrauen aufbauen. Dabei ist Schweigepflicht oberstes Gebot bei dieser dankbaren Aufgabe. Die Begleitung kann sich laut Margit Frauen über mehrere Monate hinziehen.
Begleitung sterbender Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder in stationären Pflegeeinrichtungen, Entlastung und Unterstützung der Angehörigen sowie Verbreitung des Hospizgedankens im Rahmen öffentlicher Informationsveranstaltungen und Vorträge sind einige Tätigkeitsfelder, merkte Margit Frauen an. Die Hospizbewegung möchte laut Annelie Koch erreichen, dass Menschen ihre letzte Lebenszeit möglichst in vertrauter Umgebung, schmerzfrei und von Angehörigen begleitet verbringen können.
Die interessierten Zuhörer waren dankbar, dass ihnen sehr auf der Seele liegende Fragen zur Trauerbegleitung so ausführlich und anschaulich beantwortet wurden.
- von Friedrich-Wilhelm Trottmann

Oktober 2015




Im Rahmen der Internationalen Kulturtage "Neue Horizonte" in Friedrichskoog beim Kultur Festival "KUNSTGRIFF - Dithmarschen" organisierten der Tourismus Service Friedrichskoog und der Kulturverein "KIK" Kultur in Dithmarschen e.V. eine außergewöhnliche Bilderversteigerung für einen guten Zweck.

Zehn gespendete Kunstwerke kamen zusammen mit verschiedenen Techniken und Wert. Diese befanden sich während der Auktion unter einem roten Tuch und wurden erst enthüllt, als das jeweilige Gebot den Zuschlag erhielt. Vor über hundert Besuchern im Haus des Kurgastes, in einer amüsanten Versteigerung, brachte Auktionator Jürgen Kulp alle Kunstwerke an den Mann und an die Frau.
Der gesamte Erlös in Höhe von 440 Euro wurde nun am Dienstag, 20.Oktober 2016 in den Räumen der Kinder - Hospiz in Meldorf übergeben.

Auf dem Bild: Dörte Keppel - Leiterin des Tourismus Service Friedrichskoog Manuela Nancekievill - Koordinatorin Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V. Rainer Klose 1. Vorsitzender "KIK" Kultur in Dithmarschen e.V.

September 2015




Ein Artikel aus der DLZ von 28.9.15



Im Hospiztreff gab es mal wieder etwas zu schrauben , zu hämmern und zu malen. Wer war natürlich zur Stelle ? Die fleißigen Männer vom Round Table 159 in Heide! Ein ganz großes Dankeschön für die tolle Unterstützung !

Juli 2015






Abschied von Folke aus der Kindertrauergruppe und erster Einsatz für Hospizhund Balu.



Folke war für uns fast ein Jahr lang eine tolle Unterstützung. In wenigen Tagen endet sein Bundesfreiwilligendienst. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. Hier kommt sein Résumé:

Vor etwa einem Jahr endete meine reguläre Schulzeit an der Klaus-Groth Realschule und ich stand, wie die meisten Schüler, die nicht mit der Gabe der akribischen Vorbereitung gesegnet sind, vor der Frage aller Fragen: Was nun? Da mein Wunsch, mein Fachabitur am BBZ in Heide nachzuholen, an der Warteliste scheiterte, ich weder langfristige Praktika oder eine Berufsausbildung in Aussicht hatte und die Vorstellung ein berufsvorbereitendes Jahr auf dem BBZ Meldorf zu absolvieren mich graute, durchforstete ich also die gute, alte Dithmarscher Landeszeitung. Dort entdeckte ich eine Anzeige, die mit einer einjährigen Bundesfreiwilligenstelle im Hospiz warb. Nach kurzer Recherche, was denn dieser ominöse Bundesfreiwilligendienst sei, entschied ich mich dort anzurufen und wurde auch sofort zu einem Vorstellungstermin eingeladen. Das Gespräch verlief gut, so dass ich bald Rückmeldung erhielt, dass zum 1.10.2014 meine Tätigkeit beim Freundeskreis Hospiz in Meldorf beginnen konnte.

Ohne wirkliche Vorstellung über die Hospizarbeit, und nur mit geringen Kenntnissen über das Webdesign, begann also mein erster Arbeitstag. Zunächst lernte ich den Ablauf im Büro kennen und mir wurden einige Bücher nahegelegt, die mich über die Hospizarbeit informieren sollten. Die ersten Aufgaben die ich erhielt waren recht simpel gehalten, so erledigte ich kleinere Büroarbeiten und Botengänge. Doch schon nach kurzer Zeit wurde mir angeboten, die vierzehntägigen Treffen der Kindertrauergruppe mit zu gestalten. Ein Angebot, welches ich voller Vorfreude, aber auch mit einiger Unsicherheit annahm. Bald schon hatte ich auch das erste, für Bundesfreiwillige verpflichtende Seminar überstanden und mein Aufgabenbereich wuchs. Erste gestalterische Änderungen an der Homepage, die Einrichtung und Betreuung einer Facebook-Seite, sowie die Gestaltung eines Prototyps für den neuen Hospizflyer stellten mich vor neue Herausforderungen. Nach einer stressigen Vorweihnachtszeit, für mich vor allem durch die zahlreiche Weihnachtspost an die Mitglieder des Vereins bedingt, begann das Jahr 2015 dann mit einer umfangreichen Rechercheaktion. Für das vergangene Jahr sollte ein Pressespiegel erstellt werden, der jede noch so kleine Erwähnung des Freundeskreises Hospiz festhält und dem interessierten Leser einen chronologischen Überblick gewährt. Durch einige hilfreiche Tipps meiner Kolleginnen, die mich bei einer solchen Aufgabe mehr als einmal zur Gründlichkeit ermahnten, konnte ich diesen Auftrag auch zufriedenstellend erledigen. Nachdem ich nun langsam aber sicher in den Arbeitsalltag eingebunden war, begann dann auch schon die lange im Voraus angekündigte Auszeit von Frau Nancekievill. In diesem von Veränderungen geprägten Abschnitt meines Bundesfreiwilligendienst, bekam ich die Chance, mit Frau Lindemann und vier weiteren, ehrenamtlichen Helferinnen, das Projekt "Hospiz macht Schule" in der Tellingstedter Grundschule eine Woche lang zu begleiten. In diesem kurzen Zeitraum lernte ich viel über die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter, mehr noch als im Vorfeld in der Kindertrauergruppe. Ich schoss einige Bilder und konnte mit einer Zusammenfassung auf der Homepage meinen persönlichen Beitrag zu dieser erfahrungsreichen Projektwoche leisten. Viel mehr freute es mich allerdings, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, selbst einen Artikel für die DLZ zu schreiben, welcher auch veröffentlicht wurde. Einen weiteren Bericht über die Arbeit des Freundeskreises konnte ich später in Zusammenarbeit mit Frau Jansen zu dem einjährigen Jubiläum der Kindertrauergruppe fertig stellen. Zwischendurch erledigte ich kleinere Layout-Aufgaben, wie zum Beispiel das Erstellen eines neuen Briefkopfes oder das Aktualisieren der Standortkarte des Palliativnetzes. Auch die Auflistung der Fachzeitschriften, des Technikinventars und zunächst auch des Bücherbestandes fiel in meine Hand.

Nachdem ich nun einige Zeit beim Freundeskreis Hospiz verbracht hatte, fielen mir einige merkliche Veränderung an mir und vor allem meinem Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen auf. Ich war bemüht, gegenüber Älteren und meinen Kolleginnen eine unüberlegte Wortwahl zu vermeiden, ich war organisierter und wurde von neuen Bekanntschaften für einen festen, selbstbewussten Händedruck gelobt. Inzwischen neigt sich meine Zeit als "Bufdi" beim Freundeskreis Hospiz jedoch leider schon dem Ende zu und nach einer kurzen, aber intensiven Erholungspause werde ich meine Fachhochschulreife in Itzehoe nachholen. Mir bleibt daher nur noch übrig mich bei meinen Kolleginnen für ihre eiserne Geduld, Hilfsbereitschaft und Fröhlichkeit, aber vor allem für diese Möglichkeit eines Bundesfreiwilligenjahres, herzlich zu bedanken.

Von Folke Voigt, 23.7.15

Juni 2015




Wir bedanken uns bei dem GesundheitsZentrum am Löwen für die Spende einer hochwertigen, mobilen Rollstuhlrampe. In Zukunft können auch Besucher, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, unsere Räumlichkeiten ohne Probleme erreichen.













Einige der Ehrenamtlichen beim Besuch der Brahmkampsgärten in Albersdorf.



Mai 2015




1 Jahr Kindertrauergruppe beim Freundeskreis Hospiz in Meldorf.



April 2015




Die Jugendfeuerwehr Meldorf Land zu Besuch in der Kindertrauergruppe. Im Vorfeld spendete die Jugendfeuerwehr Lego-Bausets, die beim Besuch gemeinsam zusammengebaut wurden.





Wir danken dem Kreis-Landfrauen Verband Dithmarschen für eine großzügige Spende.



März 2015




Zum 28.3. besuchten die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Kloster Lüne im Rahmen einer Studienfahrt.
Der Tag galt dem weiteren Kennenlernen untereinander und soll als Dankeschön für stets vorhandenes Engagement in den vielfältigen Bereichen unseres Vereins verstanden werden.





Mit großer Freude haben wir den Scheck in Höhe von 1.500 Euro von Herrn Michael Schilling aus Burg angenommen. Anlässlich seines 50. Geburtstages erbat er statt Geschenken von seinen Gästen eine Geldspende für den Freundeskreis Hospiz. Mit diesem Geld wird die ehrenamtliche Arbeit des Vereins unterstützt sowie Schulungen und Fortbildungen ermöglicht. Vielen Dank.





Rosi Lühr mit den begehrten Herzkissen, die dem Freundeskreis Hospiz als Spende übergeben werden. Weitere Informationen über die Herkissen-Aktion Westküste auf ihrem Blog.
  • Hier klicken






  • Auf Einladung des Praxispool Dithmarschen referiert unsere Koordinatorin Ellen Jansen zu Trauerarbeit mit Kindern.



    Februar 2015




    Unsere Mitarbeiterin Heike Lindemann bei der Übergabe des Jubiläumsbuches an den Lions Club, welches im Rahmen des 16. Benefizkonzertes in Zusammenarbeit mit der Jugendkantorei Meldorf enstanden ist.





    Ein Artikel von unserer Koordinatorin Manuela Nacekievill.